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Perspektiven für die Fabrik der Zukunft |
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Produktionsnetzwerken |
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| Virtuelle Produktionsnetzwerke sind eine
Kooperationsform, durch die vor allem kleine und mittlere Unternehmen auf
die durch zunehmende Globalisierung, Dynamisierung, Vernetzung und Individualisierung
gekennzeichneten Herausforderungen der relevanten Märkte reagieren.
Durch den zeitlich begrenzten Zusammenschluß in einer durch die Einbringung
der jeweiligen Kernkompetenzen gekennzeichneten Wertschöpfungspartnerschaft
werden von den beteiligten Unternehmen gemeinsam Marktpotentiale vor allem
in den Bereichen Produktentwicklung und Fertigung erschlossen.
Wesentlich für die Realisierung der Abläufe in einem virtuellen Produktionsnetzwerk ist die Unterstützung durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologien zur Überwindung von räumlichen und zeitlichen Distanzen. Eine Koordination der Beteiligten ist vor allem in den Bereichen Leistungsvereinbarung, Arbeitsverteilung und zeitliche Abstimmung erforderlich, wobei unterschiedliche ökonomische Koordinationsmechanismen aus dem Spannungsfeld zwischen rein marktlicher und hierarchischer Koordination zum Einsatz kommen. Die bei der Produktionsplanung und -steuerung
auftretenden Einzelprobleme entsprechen weitgehend denen bei der herkömmlichen
auftragsbezogenen Einzel- und Kleinserienfertigung, wobei zwischen der
Planung für das virtuelle Produktionsnetzwerk insgesamt und der Planung
in den beteiligten Partnerunternehmen zu unterscheiden ist. Bei der Integration
dieser Planungsaufgaben ist zusätzlich die aus der virtuellen Organisation
resultierende erhebliche Komplexität zu berücksichtigen. Insgesamt
stellen virtuelle Produktionsnetzwerke einen wegweisenden Ansatz für
die Organisation der Fabrik der Zukunft dar, durch die die beteiligten
Unterneh-men ihre globale Wettbewerbsfähigkeit erhalten bzw. steigern
können.
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