Produktionswirtschaft 2000

Perspektiven für die Fabrik der Zukunft

Informationsrevolution und Industrielle Produktion
Eine einführende Betrachtung

Der Einsatz der neuen Informations- und Kommunikations- (IuK-)Technologien hat derart dramatische Veränderungen der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens zur Folge, daß das Schlagwort der „Informationsrevolution” im Mittelpunkt vieler aktueller wissenschaftlicher Diskussionen steht. Auch für die „klassische” industrielle Sachgüterproduktion ergeben sich hieraus neue Herausforderungen und Chancen für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland.

So sind zahlreiche Prozeßinnovationen im Rahmen der Produktionstechnik erst durch den Einsatz der neuen IuK-Technologien möglich geworden. Durch die Senkung der Transaktionskosten entstehen neue Formen der intra- und interorganisationalen Kooperation. Darüber hinaus versuchen viele Unternehmen, sich durch die „Informatisierung” von Inputgütern und Produkten im Wettbewerb zu differenzieren. Die genannten Entwicklungen stellen allerdings hohe Anforderungen an einen „intelligenten” Einsatz der Technologien und erfordern eine weitreichende Umstellung der Arbeitsorganisation. 

Aufgrund des Ausmaßes und der Nachhaltigkeit der Umweltveränderungen kann von einem „Paradigmenwechsel” in der Produktionswirtschaft gesprochen werden. Während die klassische, massenhafte Produktion von Standardgütern mehr und mehr an Bedeutung verlieren wird, basiert die Fabrik der Zukunft auf flexiblen, agilen und interagierenden Einheiten, die unter Nutzung moderner IuK-Technologien kundenindividuelle Produkte in hoher Qualität und zu niedrigen Kosten herstellen. Der Beitrag gibt einen einführenden Überblick über viele der im folgenden noch ausführlicher behandelten Aspekte.
 

Lesen Sie hier das gesamte Kapitel im Volltext (zugleich Einführung in alle Beiträge des Buchs).
 
Die Herausgeber des Buchs "Produktionswirtschaft 2000" und Autoren des ersten Kapitels

 
PROF. DR. DR. HABIL. KURT NAGEL war viele Jahre leitender Chefberater bei der IBM Deutschland. Heute ist er als Unternehmensberater tätig. Prof. Nagel hat eine Vielzahl von Systemen und Methoden für die praktische Unternehmensführung entwickelt und erfolgreich in die Praxis transferiert. Die Schwerpunkte seiner Beratertätigkeit liegen in den Bereichen „Organisation“ und „Unternehmensführung“. Er ist Herausgeber mehrerer Schriftenreihen und Verfasser zahlreicher Fachbücher. Prof. Nagel hat seit über 25 Jahren eine Honorarprofessur an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität zu Würzburg inne.

Homepage Universität Würzburg: Prof. Dr. Dr. habil. Kurt Nagel
Homepage der Unternehmensberatung
E.Mail: nagel@produktionswirtschaft.de

DIPL.-KFM. ROLAND F. ERBEN studierte Betriebswirtschaftslehre an der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität zu Würzburg. Seit 1995 ist er dort wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Anwendungsmöglichkeiten der Fuzzy-Set-Theorie/Fuzzy Logic bei betriebswirtschaftlichen Problemstellungen, Risikomanagement, Controlling sowie die Auswirkungen moderner IuK-Technologien auf die Produktion.

Homepage: Roland Erben, Universität Würzburg
E-Mail: erben@produktionswirtschaft.de

DIPL.-KFM. FRANK T. PILLER ist seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre der Universität Würzburg. Seine Hauptforschungsgebiete liegen in den Bereichen Innovationsmanagement, Auswirkungen moderner IuK-Technologien auf die Produktion sowie in der praxisbezogenen Forschung über die kundenindividuelle Massenproduktion (Mass Customization). Er berät Unternehmen bei der Umsetzung kundenbezogener Prinzipien in der Produktion und dem Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen.

Homepage: Frank T. Piller,  Universität Würzburg
E-Mail: piller@produktionswirtschaft.de

 
 
Startseite
Das Buch
Inhalt
 Autoren
Aktuell
Bestellung online

 
Copyright 1999/2000 durch die Herausgeber - Alle Rechte vorbehalten