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Perspektiven für die Fabrik der Zukunft |
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Eine einführende Betrachtung |
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Der Einsatz der neuen Informations- und Kommunikations- (IuK-)Technologien hat derart dramatische Veränderungen der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens zur Folge, daß das Schlagwort der „Informationsrevolution” im Mittelpunkt vieler aktueller wissenschaftlicher Diskussionen steht. Auch für die „klassische” industrielle Sachgüterproduktion ergeben sich hieraus neue Herausforderungen und Chancen für die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. So sind zahlreiche Prozeßinnovationen im Rahmen der Produktionstechnik erst durch den Einsatz der neuen IuK-Technologien möglich geworden. Durch die Senkung der Transaktionskosten entstehen neue Formen der intra- und interorganisationalen Kooperation. Darüber hinaus versuchen viele Unternehmen, sich durch die „Informatisierung” von Inputgütern und Produkten im Wettbewerb zu differenzieren. Die genannten Entwicklungen stellen allerdings hohe Anforderungen an einen „intelligenten” Einsatz der Technologien und erfordern eine weitreichende Umstellung der Arbeitsorganisation. Aufgrund des Ausmaßes und der Nachhaltigkeit
der Umweltveränderungen kann von einem „Paradigmenwechsel” in der
Produktionswirtschaft gesprochen werden. Während die klassische, massenhafte
Produktion von Standardgütern mehr und mehr an Bedeutung verlieren
wird, basiert die Fabrik der Zukunft auf flexiblen, agilen und interagierenden
Einheiten, die unter Nutzung moderner IuK-Technologien kundenindividuelle
Produkte in hoher Qualität und zu niedrigen Kosten herstellen. Der
Beitrag gibt einen einführenden Überblick über viele der
im folgenden noch ausführlicher behandelten Aspekte.
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