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Perspektiven für die Fabrik der Zukunft |
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und Produktionsnetzwerke |
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| Vor dem Hintergrund einer stetig steigenden
Dynamik und Komplexität im strategischen Umfeld von Industrieunternehmen
bieten die klassischen generischen Wettbewerbsstrategien keine erfolgreiche
Handlungsbasis mehr. Unternehmen müssen stattdessen hybride Wettbewerbsstrategien
verfolgen. Hier setzt die Strategie der Dynamischen Produktdifferenzierung
an. Sie fordert, die Produktion so zu gestalten, daß Produkte zu
niedrigen Kosten mit einem hohen Zusatznutzen für die sich im Zeitablauf
ändernden Kundenwünsche hergestellt werden können.
Um dies zu erreichen, sind unternehmensintern
entsprechende fertigungstechnische, informations- und kommunikationstechnologische
sowie organisatorische Voraussetzungen zu schaffen. Zudem werden die Unternehmen
häufig gezwungen sein, auf externe Ressourcen zuzugreifen und Spezialisierungsvorteile
mit Hilfe der Konzentration auf Kernkompetenzen wahrzunehmen. Diese Anforderungen
sind mit den heute vorliegenden Strukturen der Industrieunternehmen meist
nicht zu erfüllen. Der Beitrag zeigt deshalb, wie Industrieunternehmen
durch die Teilnahme an Produktionsnetzwerken neue Handlungsoptionen erzielen
können, die in Verbindung mit traditionellen Gestaltungsfeldern eine
erfolgreiche Umsetzung der Dynamischen Produktdifferenzierungsstrategie
als Beispiel einer hybriden Wettbewerbsstrategie ermöglichen.
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