|
Perspektiven für die Fabrik der Zukunft |
||||
|
Informationelle und organisatorische Voraussetzungen |
||||
|
Remanufacturing, d.h., die Aufarbeitung, Reparatur, Instandsetzung und Modernisierung von Produkten und Komponenten mit dem Ziel ihrer erneuten Nutzung, wird z.Zt. vor allem vor dem Hintergund ökologischer Fragestellungen intensiv diskutiert. Ausgehend von den Defiziten der ökologischen Diskussion befaßt sich der Beitrag mit Remanufacturing auf einer mikroökonomischen Betrachtungsebene. Zunächst wird ein Überblick über die unterschiedlichen Remanufacturingoptionen im unternehmerischen Entscheidungsfeld gegeben, wie sie vor allem in der ingenieurwissenschaftlichen Literatur diskutiert werden. Dann werden die Entscheidungskalküle in einer Welt ohne Transaktionskosten skizziert. Anschließend werden Transaktionskosten in die Entscheidungskalküle eingeführt. Dabei zeigt sich, daß auch wohlfahrtserhöhende Investitionen in Remanufacturing an Marktversagen scheitern können. Ausgehend von den systematischen Ursachen des Marktversagens geht der Beitrag ausführlich auf unternehmerische Handlungsoptionen zu dessen Überwindung ein. Untersucht werden insbesondere Investitionen in Informations- und Glaubwürdigkeitssurrogate, die vertragliche Reallokation von Risiken sowie die Vorwärtsintegration von Herstellern in das sogenannte Flottenmanagement. |
||||
|
|
||||
|
|
|
|
|
|
|
|